Re: Anfrage wegen defektem Tank


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Geschrieben von Martin aus Pirna am 15. September 2011 07:18:25:

Als Antwort auf: Re: Anfrage wegen defektem Tank geschrieben von LTPIT(Peter) am 14. September 2011 18:34:01:

>Dann den Tank Weichlöten.Wenn das richtig gemacht wird, hält das ewig.Wenn der Riss grösser ist, einfach ein Blech auflöten.Habe das schon oft gemacht, bei Tanks von Oldis.Das ist im gegensatz, zum verschweissen, völlig ungefährlich.

Widerspruch, euer Ehren!

Weichlöten würde ich nicht, weil der Tank ganz schnell an der gleichen Stelle durchs Lot hindurch reißt. Blech aufsetzen mag ja gerade noch gehen, man sieht aber dann auch nicht mehr, was drunter los ist und wo die Brühe überhaupt herkommt. Das ist eher Pfusch. Das Ganze als völlig ungefährlich einzustufen, ist falsch. Du bekommst so eine große Blechfläche nicht mit einem "normalen" Lötkolben heiß, dazu brauchst du wenigstens einen kleinen Gasbrenner. Flamme an- und es macht "puff!". Hartlöten, wie von Chris beschrieben, ist ebenso sicher und schwächt das Material nicht. Wenn am zu flickenden Tank schon Spannungsrisse auftreten, würde ich nicht noch unbedingt schweißen.

Ich hab an Dieseltanks versucht, mit Flamme weich zu löten, selbst da ist es mit Vorsicht zu genießen. An Benzintanks bekommen mich keine 10 Pferde. Ich hab mal vor Jahren einen Wehrmachtskanister geschweißt, in dem sicher die letzten 3 Jahre kein Benzin drin war und selbst der hat "huh!" gerufen. Der hatte aber auch nur 20 Liter Inhalt, 75 Liter rufen da schon etwas lauter, ev ist auch der Tank dann rund.

Mit Kohlendioxid (Schweißgerät) den Tank fluten ist eine sichere Variante, ebenfalls, ihn vollständig mit Wasser zu füllen und nur den Schweiß/ Lötbereich trocken zu lassen, in dem man ihn nach oben dreht. Alles andere ist Wahnsinn.

Grüße aus'm Elbtal

Martin



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